Der Start wie aus einem Guss
Die Adler konnten beinahe aus dem Vollen schöpfen und traten mit 22 Spielern an. Im Tor gab Jason Uhlmann sein langersehntes Comeback.
Die Eagles übernahmen mit dem Anpfiff auch gleich das Spieldiktat und führten nach zehn Minuten bereits mit 3:0. Bruderer mit einem Sonntagsweitschuss, Werthmüller nach toller Vorarbeit Steiner’s sowie Ballmer aus dem hohen Slot nahmen dem Spiel früh die Spannung. Die Eagles hoch überlegen und brachten Konzentration und Spielwitz auf das Feld. Frei erhöhte in der 14. Minute auf 4:0. Deitingen wurde nicht sehr oft gefährlich und wenn, war da immer noch Uhlmann, der die Deitinger Hoffnungen verstummen liess.
Verlorenes Mitteldrittel
Der Start im zweiten Drittel verlief nicht nach Wunsch der Eagles. Eine fragwürdig ausgesprochene Strafe gegen Thoma nutzte Deitingen zum Anschlusstreffer – ein vermeidbarer Kullerball, der zum Tor führte. Deitingen nun aktiver und hartnäckiger in den Zweikämpfen versuchte den Schwung direkt mitzunehmen und dies gelang. In der 30. Minute folgte das 2:4. Sekunden später bot sich der Powerplayformation der Eagles die Chance zur direkten Antwort. Viele Abschlüsse, wenig Zielwasser und kein Tor in der Überzahl, das die Ausbeute. Die Partie mittlerweile komplett ausgeglichen und offen. Frei und Infanger wuselten sich irgendwie durch, ehe Letzterer den Ball unter die Latte knallte - 5:2.
Gewonnenes Schlussdrittel
Nach dem durchzogenen Mitteldrittel fanden die Eagles den Tritt im Schlussabschnitt wieder. Zunächst Hoch mit dem 6:2 und später U21-Akteur Gisler mit einem trockenen Abschluss zum 7:2 sorgten für klare Verhältnisse. Doch anstatt den Schwung mitzunehmen wurde das Eagles-Spiel zunehmend unkontrollierter und vor allem ungenauer. Nach 47 Minuten hatte Coach Spitteler genug gesehen, er nahm sein Timeout und beruhigte die Gemüter. Die Eagles fingen sich und Frei erhöhte zum 8:2. Eine Minute später folgte die zweite Eagles-Strafe des Nachmittags. War die erste noch fragwürdiger, war die zweite noch fragwürdiger…Gisler musste dennoch auf die Strafbank – naja. Deitingen setzte aufs Ganze und spielte ohne Torhüter. Nach 20 Sekunden war die Überzahlsituation bereits ausgenutzt – 8:3 fünf Minuten vor Schluss. Die Eagles wollten im Anschluss noch ein wenig ihre Tordifferenz aufbessern und kassierten prompt noch einen Gegentreffer. 8:4 lautete am Ende das Schlussresultat.
Ausblick
Ein solider Auftritt, wenn da nur nicht diese einfachen Gegentreffer wären. Dies gilt es nächste Woche unbedingt zu vermeiden, kommt es doch zum Showdown gegen Langenthal! Beide Teams stehen nach vier Partien mit dem Punktemaximum da, insbesondere die Defensive ist das Prunkstück von ULA: Nur 5 Gegentore erhalten sprechen für sich. Die Eagles müssen sich also etwas einfallen lassen, wenn sie diesen Defensivverbund knacken möchten.
Anpfiff ist am kommenden Samstag, 24. Oktober um 16.45Uhr in Münchenstein! Unbedingt vorbeischauen! Auf jetzt Eagles!
Waldenburg vs. Deitingen 8:4(4:0, 1:2, 3:2)
Junkholz Wohlen, AG.
Strafen: 2x2min gegen Waldenburg, 1x2min gegen Wohlen.
Tore: 5. Bruderer(Infanger) 1:0, 6. Werthmüller(Steiner) 2:0, 9.Ballmer(Straumann) 3:0, 14. Frei 4:0, 22. Deitingen(Ausschluss Thoma) 4:1, 31. Deitingen 4:2, 39. Infanger(Frei) 5:2, 43. Hoch(Ballmer) 6:2, 45. Gisler(Steiner) 7:2, 54. Frei(Rudin) 8:2, 55. Deitingen(Ausschluss Gisler) 8:3, 59. Deitingen 8:4.
Waldenburg: Uhlmann (Wagner); Gossweiler, Bruderer, Gisler, Infanger, Frei; Thiemermann, Giampa, Steiner, Werthmüller, Thoma; Müller, Kaufmann, Ballmer, Hoch, Straumann; Gasche, Martin, Camenisch, Schmid, Rudin.
Bemerkungen: Waldenburg ohne Grieder, Niederhauser, Dürrenberger, Hänggi, (verletzt), Tambini und Schneider (abwesend). 47. Timeout Waldenburg. 54. Timeout Deitingen.